Seitentypen

Zum Schluss möchten wir dir noch die verschiedenen Seitentypen vorstellen und wofür diese verwendet werden. Dann brauchen wir nachher nur noch kurz zeigen, wo du die einzelnen Einstellungen findest und du kannst die ausführliche Informationen zu jedem Punkt in der bisherigen Beschreibung holen.

Normale Seiten

Wenn du eine Seite anlegst, dann ist diese standardmäßig eine ganz normale Seite. Das bedeutet, die Seite ist in der Navigation sichtbar, sie kann von jedem Besucher aufgerufen werden und sie enthält weder einen Aliasnamen noch irgendwelche Angaben für Google. Die Seite wird im gleichen Fenster geöffnet. Das ist sehr wichtig und sollte nur geändert werden, wenn man weiss, warum man das ändert. Die Verlinkung führt direkt zu der Seite. Wenn du keinen Namen vergibst, bekommt die Seite den Namen „Neue Seite“.

Die meisten Seiten, die du anlegst, werden normale Seiten bleiben. Du solltest aber in jedem Fall die obigen Tipps anwenden, um die Seite zu optimieren.

Im Seitenbaum wird eine normale Seite - ganz normal - dargestellt. In magerer Schrift, nicht kursiv, in Schwarz und hinter dem Namen wird der Aliasname in kursiv angezeigt. Wenn kein Aliasname vergeben ist, steht dort der Link mit der ID, also 1234.html so dass du auf einen Blick sehen kannst, wenn eine Seite noch keinen vernünftigen Link hat. Wir empfehlen, den Aliasnamen zusammen mit dem Seitennamen anzulegen, dann vergisst du das auch nicht mehr.

Ausgeblendete Seiten

Ausgeblendete Seiten erkennst du daran, dass im Seitenbank der Aliasname in eckigen Klammern [] gesetzt wird. Der Seitenname ist weiterhin in schwarz dargestellt. Was sind ausgeblendete Seiten? Und wofür braucht man solche „unsichtbaren“ Seiten?

Ausgeblendete Seiten werden nicht in der Navigation angezeigt. Dein Besucher kann diese Seite also nicht auf „normalem Wege“ erreichen. Die Seite ist aber durchaus sichtbar. Wenn der Link zu der Seite bekannt ist, kann man die Seite anzeigen lassen

Ausgeblendete Seiten - Unterseiten sichtbar

„Ausgeblendete Seiten - Unterseiten sichtbar“ erkennst du daran, dass im Seitenbank der Aliasname in eckigen Klammern [] gesetzt wird. Der Seitenname ist weiterhin in schwarz dargestellt. Die Darstellung ist also identisch mit den „normalen ausgeblendeten Seiten“. Du musst den Bearbeitungsdialog für die Seite aufrufen, um den Unterschied zu sehen.

Verlinkung direkt auf die 1. Unterseite

Der Seitenname wird im Seitenbaum normal dargestellt. Da die Seite selbst nur Platzhalter ist, wird der Aliasname ausgeblendet (es ist überflüssig, für diese Seite einen Aliasnamen zu vergeben) und statt dessen wird dort der Hinweis „Zur 1. Unterseite“ in kursiv eingefügt, so dass du deutlich siehst, dass diese Seiten eine besondere Funktion erfüllt.

Beispiel: Du hast eine Fotosammlung aufgeteilt in 20 Themen und jedes Thema als Unterseite angelegt. Die Hauptseite nennst du „Fotosammlung“. Du hast aber keine Idee, welchen Text du auf diese Hauptseite einbauen sollst und findest es überflüssig, auf dieser Seite einfach nur Links zu den einzelnen Unterseiten zu setzen.
Wenn du die Hauptseite „Fotosammlung“ jetzt auf „Verlinkung direkt auf die 1. Unterseite“ setzt, dann passiert folgendes:
Dein Besucher klickt auf die Seite „Fotosammlung“, es öffnet sich der Seitenbaum mit allen Unterseiten und das System springt zur ersten Unterseite, wo du zum Beispiel Naturfotos vorstellst.


Das hat zwei Auswirkungen:

  1. Du hast in der Navigation eine Seite eingebaut, die nur als Überschrift gedacht ist und den Besucher direkt auf die Inhalte des Themas führt und zwar logischerweise an den Anfang
  2. Die vorhandene Seite wird niemals selbst angezeigt, daher braucht da auch keinerlei Inhalt eingebaut werden.

 

Eine schnelle und einfache Möglichkeit, etwas Struktur in die Navigation zu bekommen und zu verhindern, dass du überflüssige Seiten mit überflüssigem Text füllen musst.

Verlinkung zu einer externen Seite

Der Seitenname wird im Seitenbaum normal dargestellt. Da die Seite selbst nur Platzhalter ist, wird der Aliasname ausgeblendet (es ist überflüssig, für diese Seite einen Aliasnamen zu vergeben) und statt dessen wird dort eingefügt „Link:“ und dann folgt der Link, den du im Bearbeitungsdialog eingegeben hast. So siehst du sofort, zu welcher externen Seite gelinkt wird.

Diese Option ist auch sehr leicht erklärt. Du sorgst lediglich dafür, dass in der Navigation ein Punkt erscheint, mit dem du den Besucher auf eine externe Seite lenken kannst. Dieser Navigationspunkt hat zwar eine eigene Seite, die aber auch nie gezeigt wird, solange der externe Link funktioniert. Anwendungsbeispiele:

  1. Du hast einen externen Shop und möchtest direkt dorthin verlinken.
  2. Du hast ein externes Forum und möchtest das Besucher das Forum über die Navigation erreichen können.
  3. Du hast eine Partnerseite, die du gerne direkt über die Navigation verfügbar machen willst.

Verlinkung zum Blog

Der Seitenname wird im Seitenbaum normal dargestellt. Da die Seite selbst nur Platzhalter ist, wird der Aliasname ausgeblendet (es ist überflüssig, für diese Seite einen Aliasnamen zu vergeben) und statt dessen wird dort der Hinweis „Zum Blog“ in kursiv eingefügt, so dass du deutlich siehst, dass diese Seiten eine besondere Funktion erfüllt. Es spielt keine Rolle, welchen Namen du der Seite gibst. Die Funktion wird unabhängig davon ausgeführt. Statt „Blog“ kannst du die Seite also auch „Meine Gedanken…“ nennen oder wie immer du möchtest.

Im Gegensatz zu vielen anderen Baukästen hat page4 einen „richtigen“ Blog. Das bedeutet, du schreibst Blog-Artikel und alles andere macht page4. Unser System erzeugt automatisch eine Blog-Navigation mit den Optionen, die du eingestellt hast. So eine Navigation muss natürlich auch Platz haben, um dargestellt zu werden. Optimal geht das in der Seitenleiste. Wenn man den Blog einschaltet, kann man Texte schreiben und speichern. Wenn man eine Sidebar hat und im Designeditor einstellt, dass die Blognavigation in der Sidebar angezeigt werden kann, haben deine Besucher Zugriff auf deine Blogartikel. Was aber, wenn du keine Sidebar hast und auch keine haben willst?

Dafür haben wir die Möglichkeit geschaffen, eine Seite mit dem Blog zu verlinken. Diese Seite erscheint dann in der Navigation und wenn jemand darauf klickt, denn wird auf einer Seite eine Übersicht aller Blogartikel angezeigt und wenn du eine Aufklapp-Navigation hast, erscheinen unter dem Navigationspunkt für den Blog die wichtigsten Unterseiten des Blogs. Hast du eine geteilte Navigation, erscheinen diese Seiten dort, wo sonst auch die anderen Unterseiten dargestellt werden, also in der Sidebar.

Aus technischen Gründen ist die Darstellung der Blog-Navigation begrenzt, wenn du den Blog nicht direkt in der Sidebar einbindest, sondern nur eine Seite mit dem Blog verlinkst. Wenn du sowieso eine Sidebar benutzt, solltest du lieber den Blog komplett einbinden anstatt die hier beschriebene Möglichkeit zu nutzen.

Unsichtbare Seiten

Der Seitenname und alle Informationen werden in rot dargestellt. So siehst du sofort, wenn Seiten unsichtbar sind.

Wozu unsichtbare Seiten?
Unsichtbare Seiten sind wirklich unsichtbar. Deine Besucher können diese Seiten nicht erreichen, auch wenn der Link bekannt ist. Wird ein Link zu einer unsichtbaren Seite aufgerufen, dann erkennt das System das und leitet die Anfrage zu der „nächst höheren“ Seite um. Diese „Position“ bezieht sich auf die Position der Seite im Seitenbaum der Seitenverwaltung. Die Hauptebene wird normalerweise horizontal dargestellt, was bedeutet, die erste Seite im Seitenbaum ganz oben ist der ganz linke Navigationspunkt, die unterste Seite im Seitenbaum in der ersten Ebene ist der ganz rechte Navigationspunkt, sofern alle Navigationspunkte in eine Zeile passen. Ruft man eine unsichtbare Seite auf, wird also in einer horizontalen Navigation die links davon liegende Seite angezeigt, sofern das möglich ist.
Unsichtbare Seiten sind eine Möglichkeit, komplette Seiten vorzubereiten, ohne das Besucher diese Seiten aufrufen können. Denn im Admin Modus kannst du natürlich diese Seite aufrufen und bearbeiten.

Geschützte Seiten

Der Seitenname und alle Informationen werden in blau dargestellt. So siehst du sofort, wenn Seiten geschützt sind.

Aktuell kann man nur einen einzigen geschützten Bereich einrichten und daher auch nur ein Passwort dafür vergeben. Es ist bereits geplant, beliebig viele Bereiche anlegen zu können. Wir können aber nicht sagen, wann wir Zeit haben, diese Funktion umzusetzen. Wir haben irgendwann 2016 im Visier.

Es können beliebig viele Seiten geschützt werden. Sobald ein Besucher die erste geschützte Seite mit Hilfe des Passwortes aufgerufen hat, hat er Zugriff auf alle anderen geschützten Seiten, sofern das die Navigation zuläßt.

Das Schützen einer Seite geschieht nicht im Bearbeitungsdialog der Seite sondern über die Icons, die rechts in der Seitenverwaltung dargestellt werden. Der Grund ist einfach. Wenn du eine Seite schützt, die Unterseiten hat, werden diese automatisch mit geschützt und du müsstest explizit einzelne Unterseiten bearbeiten um den Schutz aufzuheben. Umgekehrt wird der Schutz von allen Unterseiten aufgehoben, wenn man den Schutz der Hauptseite aufhebt. Hauptseite ist hier die Seite, an der die Unterseiten angebunden sind.

Daher ist es viel einfacher, du selektierst einfach eine Seite im Seitenbaum (diese wird dann in fetter Schrift angezeigt) und kannst mit einem Klick auf das rote Schloss rechts im Dialog die Seite schützen und wenn dadurch mehr Seiten geschützt werden, siehst du das sofort. Ebenso einfach ist es, eine geschützte Seite wieder zu entriegeln. Einfach im Baum auswählen. Wenn die Seite geschützt ist, wird das rote Schloss deaktiviert und dafür das grüne Schloss aktiv. Ein Klick und du siehst sofort, welche Seiten wieder entriegelt sind.

Wichtig: Das Passwort für geschützte Seiten sowie einige Optionen dazu findest du im Hauptdialog „Optionen“ und dort unter dem Menüpunkt  „Allgemeine Einstellungen“ auf der Karteikarte „Erweitert“. Im Zuge des Updates wird sich das aber noch ändern und wenn das geschehen ist, werden wir natürlich diese Hilfe anpassen.

Schlussbemerkung zu den Seitentypen

Das sind eine ganze Menge Spezialfälle und viele davon wirst du nicht so oft brauchen. Diese Optionen geben dir aber die Möglichkeit, fast alles mit deiner Webseite darstellen zu können.

In Verbindung mit der Möglichkeit, Links in normalem Text einzubauen, spezielle Inhaltselemente anzulegen, die eine Linkliste erzeugen können und der Fähigkeit, verlinkten Text im Header, im Footer und in der Sidebar zu plazieren kannst du fast alle Navigationsmöglichkeiten einbauen, die denkbar sind.